Systembrett

Für spezielle Fälle: Systematische Brettaufstellung

Die systematische Brettaufstellung ist eine Methode aus der systemischen Beratung. Dabei handelt es sich um eine Version der Aufstellungsarbeit, die nur in Einzelsitzungen erfolgt.

In einer systematischen Brettaufstellung werden anstelle von physischen Repräsentationen Symbole oder Figuren auf einem Brett verwendet.

Die systematische Brettaufstellung wird in verschiedenen Situationen genutzt, um komplexe zwischenmenschliche, emotionale oder organisatorische Dynamiken zu visualisieren, besser verstanden und anschließend aufgelöst zu werden.

Hier sind einige Situationen, in denen diese Methode angewendet wird:

  • Beratung: In der Beratung wird die systematische Brettaufstellung genutzt, um Beziehungsprobleme, Familienkonflikte, emotionale Blockaden oder persönliche Identitätsfragen zu lösen
  • Organisationsentwicklung: In der Arbeitswelt wird die Methode verwendet, um Teamdynamiken, Rollenverteilungen, Kommunikationsprobleme oder Konflikte in Organisationen zu analysieren. Dies kann dazu beitragen, effektivere Arbeitsabläufe und bessere Teamarbeit zu fördern.
  • Konfliktlösung: Systematische Brettaufstellungen können bei der Lösung von Konflikten zwischen Individuen oder Gruppen helfen. Indem die beteiligten Elemente auf dem Brett angeordnet werden, können die Teilnehmer die Dynamik des Konflikts besser verstehen und mögliche Lösungsansätze entwickeln.
  • Entscheidungsfindung: Bei wichtigen Entscheidungen kann die Methode verwendet werden, um verschiedene Optionen und ihre Auswirkungen zu visualisieren. Dies kann Klarheit darüber verschaffen, welche Wahl am besten zu den persönlichen oder beruflichen Zielen passt.
  • Familienarbeit: Systematische Brettaufstellungen werden oft genutzt, um Familiendynamiken, Generationenmuster oder vererbte emotionale Belastungen zu erkunden. Dies kann zu einem besseren Verständnis von familiären Herausforderungen und Lösungswegen führen.
  • Selbstreflexion: Einzelpersonen können die Methode nutzen, um ihre eigenen inneren Konflikte, Glaubenssätze oder Emotionen zu visualisieren und zu reflektieren. Dies kann zur Selbstakzeptanz, emotionalen Klärung und persönlichem Wachstum beitragen.

L. (11 Jahre) sorgt sich um ihre Zwillingsschwestern und erkundigt sich noch der TeBa Einheit::

„Papa kannst du und Astrid das bitte auch mit L. machen? Ich glaub ihr geht es auch nicht gut und sie würde auch so ein Kuscheln brauchen.“